Know-how “Made in Dormagen”

Know-how „Made in Dormagen“: TEC Industrie Service ist in der Welt zu Hause

Heute Köln, morgen Südafrika oder wie zuletzt Peru: Die weltweite Verlagerung von Maschinen und Anlagen ist das tägliche Geschäft der TEC GmbH. Das Unternehmen, seit 2014 mit Sitz an der Hamburger Straße, wurde 2000 gegründet – damals ein Ingenieurbüro mit sechs Mitarbeitern. Heute hat sich der Headcount allein in der deutschen Firmenzentrale mehr als versechsfacht. TEC unterhält zudem Niederlassungen in der Türkei, in Südafrika und in Ägypten.

Die großen Namen der Konsumgüterindustrie, Genussmittel- und Automobilbranche bedienen sich der TEC-Expertise. Sie lassen neue Produktionsstraßen von den Dormagener Verlagerungsspezialisten installieren, bestehende Anlagen demontieren, über Kontinente hinweg umziehen und am neuen Standort wieder aufbauen. Wird der Maschinenpark für ein neues Produkt modifiziert, kommt ebenso TEC ins Spiel. „Für weltweit agierende Firmen, die ähnliche Anlagen rund um den Globus betreiben, ist es von Vorteil, immer auf denselben Dienstleister zurückzugreifen“, erläutert Stefan Schlenzig, der gemeinsam mit Dennis Mausberg die Geschäfte führt.

Expertenwissen auch in puncto Logistik

Für das Geschäftsmodell der Industriemontage braucht es neben Ingenieuren und Bauleitern auch Experten für den grenzüberschreitenden Transport von Gütern. Das macht Thomas Dittmann deutlich: „Logistik macht neben der ingenieurtechnischen Leistung eine Menge Arbeit, denn Transport und Verzollung über Ländergrenzen und Kontinente hinweg erfordern Know-how und ein internationales Netzwerk“, sagt Dittmann.

Jüngst brachte die TEC GmbH eine Lieferung nach Peru auf den Weg. Fragiler Inhalt des Frachtstücks: Ausgemusterte Mikroskope der Städtischen Realschule, die in einem Kinderdorf in den Anden zu neuen Ehren kommen sollten. Ex-CHEMPARK-Leiter Dr. Walter Leidinger und Norbert Grimbach, pensionierter Biologielehrer, hatten das Hilfsprojekt gemeinsam auf die Beine gestellt.

„Soziales Engagement, bei dem man das Ergebnis sieht“

Die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) brachte beide Ehrenamtler mit TEC-Geschäftsführer Stefan Schlenzig zusammen. Der war Feuer und Flamme für dieses „soziale Engagement, bei dem man auch ein Ergebnis sieht“. TEC übernahm die luftfrachtgerechte Verpackung der technischen Gerätschaften, den Versand und die Zollabwicklung durch einen Agenten in Lima, der auch den sicheren Transport ins peruanische Hochland organisierte. Insgesamt Leistungen im Wert von über 3.000 Euro, die gut angelegt sind, wie Schlenzig betont: „Es passte genau, wir konnten hier helfen, indem wir unser technisches Know-how einsetzen und mit der Initiative auch noch das Thema Ausbildung unterstützen.“

Über 18 Jahre Firmengeschichte hat sich technisch so manches verändert. Wo früher Hallen im Vorfeld einer Montage noch mit dem Zollstock vermessen wurden, erfassen 3D-Laserscanner mittlerweile ein Gebäude mit jeder noch so kleinen Abweichung vom Bauplan. Heute gehört auch der Bereich „Technology“ zum Firmenportfolio. Teil davon ist die Entwicklung von Drohnen nach Kundenwunsch, die auf den Einsatz im Bau- und Konstruktionsbereich zugeschnitten sind.